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am 04.01.2018

Überraschender Ausgang des Männer-Rennens

Siegerehrung Männer

Stürze, Stockbrüche und Skiverluste im Gedrängel, das war ein Wettkampf aus der Raritätensammlung

Ein kurioses Rennen lieferten sich die Männer bei der fünften Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf, dem 15-Kilometer-Massenstart-Rennen. Die Überraschung des Massenstart-Rennens gab es beim Zieleinlauf: Im Schlussspurt setzte sich Emil Iversen (NOR) mit hauchdünnem Vorsprung vor seinem Landsmann Sindre Björenstad Skar (Rückstand 0,4 Sekunde) und dem Dritten Francesco de Fabiani aus Italien (+ 0,9 Sekunden) durch, den niemand auf der Rechnung hatte.

Nicht nur der Italiener jubelte über seinen Podestplatz. Auch für zwei deutsche Langläufer ging der Plan auf. So holten sich Lucas Bögl (SC Gaißach) als Elfter und Jonas Dobler (SC Traunstein) als 13. die halbe Olympia-Norm. Thomas Bing (Rhöner WSV), der sich bisher als einziger deutscher Langläufer bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte, bestätigte seine ansteigende Form mit einem hervorragenden neunten Platz.

Enttäuschend ging das Rennen für Sebastian Eisenlauer vom Skiclub Sonthofen zu Ende. Der 27-Jährige, der seine Hoffnungen ohnehin eher auf den Sprintwettbewerb gesetzt hatte, verlor alle Chancen auf eine vordere Platzierung, als er durch den Sturz eines Konkurrenten behindert wurde. Am Ende landete er auf dem 58. Platz. Sein Rückstand betrug über eine Minute.

Florian Notz beendete das Rennen als 20. (SZ Römerstein) mit einem Rückstand von 8,1 Sekunden, gefolgt von Valentin Mättig (SC Erzgebirge Oberwiesenthal) auf dem 21. Platz (+ 9,2 sec) und Janosch Brugger (WSG Schluchsee) auf Platz 23 (9,5 sec). Die weiteren deutschen Athleten: Platz 34 Andi Kühne (WSC Erzgebirge Aue; +12,6), Platz 41 Andi Katz (SV Baiersbronn/+16,2) und Platz 49 Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis/+22,5).