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am 03.01.2019

Stimmen nach dem Verfolgungsrennen der Frauen

Verfolgungsrennen Frauen

Athletinnen spekulieren über den Ausgang der weiteren Rennen in Val di Fiemme

Ingvild Flugstad Östberg (NOR, 1. Platz):
Ich bin sehr happy. Ich dachte zuerst, Natalia wäre näher an mir dran. Aber ich hatte doch mehr Abstand. 10-Kilometer-Rennen scheinen mir sehr gut zu liegen. Ich hatte ein gutes Rennen und bin froh, dass ich den Abstand halten konnte. Ich hatte schon einmal das Trikot der Führenden, schaue aber jetzt trotzdem, dass ich ein Rennen nach dem anderen angehe und bleibe mit beiden Füßen auf dem Boden. Es stehen ja immer noch zwei sehr wichtige Rennen an. Natürlich wäre es großartig, die Tour gewinnen zu können.

Natalia Nepryaeva (RUS, 2. Platz):
Ich bin nicht überrascht, dass ich hier so gut abgeschnitten habe. Wir haben den ganzen Sommer sehr sehr hart trainiert, das zahlt sich jetzt aus. Ich bin definitiv nicht schwächer als die anderen. Es tut sehr gut, vorne mit zu laufen. Der letzte Anstieg war schon nicht schlecht. Es ist schwer zu sagen wie sehr ich mich verbessert habe, aber ich habe mich verbessert und ich werde weiter immer mein Bestes geben. Meine Zeit auf dem letzten Anstieg sollte schon besser sein als letztes Jahr. Wer die Tour noch gewinnen kann? Ingrid, und ich und .. Jessika Diggins! Vielleicht noch Julia!

Jessica Diggins (USA, 3. Platz):
Wir haben wirklich alles gegebe. Ich habe um jede Sekunde gekämpft und versucht, ein gutes Rennen zu machen. Toll, eine amerikanische Flagge im Ziel zu sehen. Meine Eltern und meine Schwester sind extra hierher geflogen. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, sie hier zu sehen und vor ihnen ein gutes Rennen abzuliefern.

Ob ich die Tour de Ski noch gewinnen kann?

Keine Ahnung - jeder Tag ist anders. Wenn wir einen verrückten Wachstag oder die besten Ski haben, wer weiß das schon? Ich werde mich aber auch nicht irgendwie verrückt unter Druck setzen. Ich werde einfach jeden Tag alles geben. Die Bedingungen hier waren sehr gut. Es hat sehr sehr viel Spaß gemacht, es war sehr schnelles Skifahren, eine sehr schnelle, harte Spur und es ist immer schön, auf echtem Schnee zu laufen.

Pia Fink (SV Bremelau, 21. Platz):
Ich bin zufrieden mit meinem 21. Platz. Heute war es deutlich angenehmer als gestern. Wir fahren jetzt gleich weiter nach Val di Fiemme. Und dann ist Dresden dann. Danach freue ich mich, ein paar Tage ausruhen zu können