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am 04.01.2018

Stippvisite von Miriam Neureuther

Miriam Neureuther

Mit Tochter Matilda und Schwiegereltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther zu Besuch in Oberstdorf

Sie hat am Rande der Tour de Ski für eine Überraschung gesorgt: Miriam Neureuther, geborene Gössner. Die 27-Jährige kam auf Einladung der ARD-Sportschau mit den Schwiegereltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie der wenige Wochen jungen Tochter Matilda nach Oberstdorf. Vor der Kamera erklärte sie, dass sie sich nach der Babypause eine Rückkehr zum Langlauf vorstellen könne. Warum Biathlon für die zweimalige Staffel-Weltmeisterin keine Option mehr ist, erklärte sie dann im Gespräch.
 
Wir sehen Sie also bald wieder in der Langlaufloipe. Wie kam’s zu diesem Entschluss?
Miriam Neureuther: (lacht) Es ist ja momentan nur eine Überlegung. Die Lust ist auf jeden Fall groß, die Motivation auch. Ich muss in den nächsten Wochen und Monaten aber erst einmal schauen, wie es mit der Kleinen funktioniert. Meine Eltern, die Eltern von Felix, alle würden mir helfen. Aber ich werde mich definitiv erst entscheiden, bevor die neue Saison losgeht.
 
Wie förderlich ist da ein Tag als Zuschauerin an der Loipe im strömenden Regen?
Neureuther: Sehr sogar. Denn wenn ich die anderen da draußen laufen sehe, denke ich mir: Das würde mir schon auch noch Spaß machen! Trotz des schlechten Wetters. Aber wie gesagt: Jetzt hat erst einmal unsere Tochter oberste Priorität.
 
Wie viel Zeit bleibt momentan überhaupt, um daheim in Partenkirchen ein paar Runden auf Ski zu drehen?
Neureuther: Ich stille die Kleine noch und sie trinkt alle drei Stunden. Da kann man sich ja ausrechnen, wie viel Zeit bleibt. Ich sehe das aber weniger als Training. Die Zeit draußen mit meiner Tochter oder auch alleine ist für mich Genuss.
 
Warum eigentlich zurück zum Langlauf, quasi zu den Wurzeln, und nicht zum Biathlon?
Neureuther: Jeder weiß, dass ich nicht die Stabilste am Schießstand war und auch keine Zeit mehr habe, das intensiv zu trainieren. Langlaufen hat mir schon immer Spaß gemacht. Interview: Stephan Schöttl